Giftige Zimmerpflanzen

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind hier: organische Säuren, hämolytisches Sapogenin. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Zielorgane:

- Schleimhaut des Magen-Darmtraktes

- zentrales Nervensystem

Fallbeispiel:

Ein Hund zeigte nach dem Verzehr einer ganzen Pflanze Schaum vor dem Maul und eine Ataxie (Bewegungskoordinationsstörungen).

 

Symptome:

- schwach giftig

- lokale Reizung

- Ataxie

- Schaum vor dem Maul (s.

  Fallbeispiel)

 


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Hauptwirkstoff ist ein Pyrrolalkaloid, dass den Serotoninhaushalt beeinflusst.

Zielorgane:

- Schleimhäute

Die Schleimhäute werden lokal gereizt, das Nervensystem zentral gedämpft oder erregt.

 

 

Symptome:

- stark giftig

- Gastroenteritis

- Abdominalschmerzen

- z. T. blutige Diarrhoe

- Depression

- Ataxie

- Muskeltremor

- Krämpfe

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Dicarbonsäuren, Proteolytische Enzyme, cyanogenes Glykosid, sowie Saponine.

Zielorgane:

- Schleimhaut des Magen- Darmtraktes

- Herz

- zentrales Nervensystem

- Nieren

- Muskulatur

 

Symptome:

- stark giftig

- Gastroenteritis

- Herzrhythmusstörungen

- muskuläre Zuckungen

- ZNS-Symptome

- Entzündungen des

  Gehirngewebes

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Saponine.

Zielorgan ist

- Schleimhaut des Magen- Darmtraktes

Fallbeispiel:

Eine Katze erkrankte schwer nach dem Verzehr einer unbekannten Menge Dracaenablätter

 

 

 

Symptome:

- giftig

- Gastroenteritis (Magen-

  und Darmentzündung

 

 

 


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Hauptwirkstoffe sind Saponine.

Hederin: Lokale Reizwirkung auf Schleimhäute; intial Gefäßerweiterung, folgend eine Gefäßverengung mit Hämolyse

Symptome:

- giftig

- Salivation (Speichelfluss)

- Diarrhoe

- Krämpfe

- Paralyse (Lähmung)

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind lösliche Oxalsäuren, ihre Salze, sowie nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle

Zielorgane sind:

- Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes

- Herz

- zentrales Nervensystem

- Nieren

- Muskulatur

 

Symptome:

- giftig

- Salivation

- Gastroenteritis

- Herzrhythmusstörungen

- muskuläre Zuckungen

- ZNS-Symptomatiken

- u. U. Nierenversagen

- Entzündungen im  

  Gehirngewebe

 

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Viele Ficusarten sind in unterschiedlicher Weise schwach giftig oder sogar hochgiftig (Kaninchen)

 

- Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes

- Haut

- zentrales Nervensystem

Fallbericht: 

3-4 Blätter von Ficus Pumila führten bei einem Zwergkaninchen zu Krämpfen, Lähmungen und zum Tod.

Symptome:

- schwach giftig/hochgiftig

- Krämpfe

- Paralyse (Lähmung)

- Diarrhoe

- Vomitus (Erbrechen)

 

 

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind lösliche Oxalsäuren, ihre Salze, sowie nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle

Zielorgane sind:

- Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes

- Herz

- zentrales Nervensystem

- Nieren

- Muskulatur

Symptome:

- giftig

- Salivation

- Gastroenteritis

- Herzrhythmusstörungen

- muskuläre Zuckungen

- ZNS-Symptomatiken

- u. U. Nierenversagen

- Entzündungen im  

  Gehirngewebe


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind ätherische Öle und Diterpene. Schwach giftig gilt nur für die europäischen Abies sp., Pinus sp., Picea sp.. Andere Spezies können eine höhere Toxizität an den Tag legen. Die Bäume sollten nur getrocknet verfüttert werden.

Zielorgane sind:

- Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes

- Leber, Nieren

- zentrales Nervensystem

- Skelettmuskulatur

- Uterus-Arterien

Es existiert bei Kaninchen und Ratten eine letale Dosis von 5000mg/kg Nadelöl p.o.!

Symptome:

- schwach giftig bis giftig

- Reizung der

  Schleimhäute durch Öl

- Gastroenteritis

- Depression

- Parese und Paralyse

- Nierenreizung

- Abort (bei Rindern, Büffel

  nach Aufnahme von

  Gelb-Kiefernadeln)

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Triterpene. Es gibt auch ungiftige Züchtungen, die allerdings nicht von den giftigen unterschieden werden können.

Zielorgane sind:

- Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes

- Haut

- Leber, Nieren, Milchdrüsen

Fallbericht 1 (Katze):

1 h nach Giftaufnahme mehrmaliges Erbrechen, Apathie, Ataxie, Speichelfluss. Eintritt des Todes 10 Stunden nach der Giftaufnahme.

Fallbericht 2 (Hund):

Ein 20 kg schwerer Hund zeigt nach  dem Konsum dreier Blätter zwei Tage Erbrechen und Appetitlosigkeit. 

Es ist ein letaler Fall bekannt (älterer Hund)!

 

Symptome:

- giftig

- Vomitus (Erbrechen)

- geringe Gastroenteritis

- evtl. Hypothermie

- evtl. Zittern

- evtl. Lungenödem

 

 

 

 


Giftige Gartenpflanzen

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Alkaloide

Sie wirken lokal entzündungserregend und können im Zuge der Resorption zentralnervöse Störungen auslösen.

 

 

Es ist kein letaler Fall bekannt.

 

Symptome:

- giftig bis stark giftig

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe

- Kolik

- Ataxie

- Herzrhythmusstörungen

- Krämpfe, Zittern

- Hypotonie

- Dermatitis

- Bradykardie (langsamer

  Herzschlag)


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Diterpene

Zielorgane sind die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes, das periphere und zentrale Nervensystem, sowie das Herz.

Vergiftungsfälle kommen bei Ziegen, Mäusen, Meerschweinchen, (sensibel), Hunden, etc. vor. Kaninchen & Hasen sind weniger empfindlich.

Fallbeispiel:

Von elf symptomauffälligen Ziegen, verstarben zwei an der Vergiftung, eine an Aspirationspneumonie. Die anderen überlebten.

Es gibt eine Letaldosis bei Meerschweinchen und Mäusen!

Symptome:

- giftig bis stark giftig

- Apathie

- Atemdepression

- Speichelfluss (Salivation)

- Erbrechen

- Abdominalschmerzen

- Anorexie (appetitlos)

- Diarrhoe

- Hypotonie

- Bradykardie

- Fieber

- Krämpfe, etc.

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoff ist ein Alkaloidgemisch.

Die Alkaloide wirken zunächst erregend, dann lähmend und blutdrucksenkend, einige sogar zytotoxisch.

 

 

Es gibt eine Letaldosis bei Hund (p.o. 5g Blätter/kg Körpergewicht), Pferd (p.o. 700-900g Blätter/kg Körpergewicht), Rind, Schwein!

Symptome:

- stark giftig

- Vomitus (Erbrechen)

- Abdominalschmerzen

- Dehydratation

- starke Diarrhoe

- Kollaps

- Ataxie

- Schwindel

- Parese, Paralyse (ZNS)

- Hypotonie

- Koma

- Atemlähmung

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Triterpensaponine.

Zielorgan ist die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes.

Ein Lethaldosis ist unbekannt, die reifen Beeren enthalten (entgegen der gängigen Meinung) KEINE cyanogenen Glykoside, sondern das vermutlich gering toxische Menisdaurin. Theobromin konnte nicht bestätigt werden!  

Symptome:

- giftig

- Magen-Darmsymptome

- Erbrechen

- Appetitlosigkeit

- Anorexie

- Diarrhoe

- Speichelfluss

- mechan. Verletzung der

  Maulschleimhaut

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Alkaloide und Polyphenole

Zielorgane sind:

- die Schleimhaut des Magendarmtraktes

- peripheres und zentrales Nervensystem

- Herz und Uterus

Es existieren Letaldosen für fast alle Heim- und Haustiere (auch Schildkröten!)! Die Letaldosis beim Hund liegt bei 2,3 g Nadeln/kg Körpergewicht, beim Kaninchen bei 0,7 g/kg und beim Pferd 0,2-0,4g/kg! Vögel sind weniger empfindlich. Beim Pferd sind z. B. plötzliche Todesfälle wenige Minuten nach der Aufnahme beschrieben.

Symptome:

- sehr stark giftig!

- Ataxie

  (Bewegungstörungen)

- Erbrechen (Vomitus)

- Hypotension (niedriger

  Blutdruck)

- Mydriasis (stark

  erweiterte Pupillen)

- Diarrhoe

- Bradykardie

- Kollaps

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Tropanalkaloide und Polyphenole

Zielorgane sind:

- Herz

- glatte Muskeln

- Drüsen

- Augen, zentrales Nervensystem

Die Letaldosis beim Pferd beträgt 60-300g Daturasamen/kg Körpergewicht! Ferner sind Letaldosen bei Schwein, Rind und Schaf dokumentiert. Geflügel ist relativ unempfindlich. 

Symptome:

- sehr stark giftig!

- Tachykardie (Herzrasen)

- Mydriasis (stark

  erweiterte Pupillen)

- Polyurie (erhöhte

  Urinausscheidung)

- Konvulsionen (Krämpfe

  der Körpermuskulatur)

 

- Koma

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Primär- und Sekundärglykoside, Digitoxin, Gitoxin und Aglycone. Durch Trocknen, Kochen oder Lagern werden die Toxine nicht inaktiviert!

 

Die Letaldosis beim Hund beträgt 5 g trockene Blätter, beim Pferd 25 g trockene  oder 100- 200 g frische Blätter!  

Symptome:

- sehr stark giftig!

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe (blutig/wässrig)
- Dyspnoe (Atemnot)

- Tremor

- Taumeln

- Bradykardie (langsamer

  Herzschlag)

- Koma

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Quinolizidinalkaloide. Trocknen inaktiviert nicht das Toxin!

Zielorgane sind:

Cytisin wirkt wie Nikotin und beeinflusst hauptsächlich die sympathischen Ganglien. Durch Ausscheidung über die Milch kommt es zu Sekundärvergiftungen:

Letaldosis 50 beim Hund: 4 mg Cytisin/kg Körpergewicht beim Pferd 0,5 g /kg!  Letaldosen sind für Huhn, Taube, Katze und Ziege beschrieben.

Beim Hund tritt der Tod innerhalb von 60 Minuten nach Kauen eines Goldregenastes ein; erbricht der Hund sofort, kommt es nicht zur Toxinresorption.

Symptome:

- sehr stark giftig!

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe (blutig/wässrig)
- Dyspnoe (Atemnot)

- Schweissausbruch

- Hypertonie

- Ataxie

  (Bewegungsstörungen)

- Krämpfe

- Kolik

- Koma


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Convallatoxin, Convallamarin, Convallarin, Azetidin-Carbonsäure. Trocknen inaktiviert nicht die Toxine!

Zielorgane sind:

Herz

Vergiftungsfälle sind bei Schwein, Kaninchen, Geflügel, Hund und Katze dokumentiert.

Letaldosen sind bei Katze, Maus und Ratte beschrieben!  

Symptome:

- stark giftig!

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe
- Dyspnoe (Atemnot)

- Bradykardie (langsamer

  Herzschlag)

- Herzrhythmusstörungen

- Krämpfe

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Viscotoxine und Viscumin (Lectine), deren höchster Gehalt sich in den Beeren und Knospen befindet.

Zielorgane sind:

- Herz

- ZNS

Die Letaldosis ist unbekannt, allerdings gibt es sowohl bei Hund als auch beim Pferd dokumentierte Todesfälle infolge Mistelverzehrs!

Symptome:

- giftig

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe
- Salivation (Speichelfluss)

- Polyurie (erhöhte

  Urinausscheidung)

- Hypothermie

  (Untertemperatur)

- Ataxie

- Muskelzuckungen

- Mydriasis

  (Pupillenerweiterung)


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind herzaktive Steroidglycoside, deren Toxizität auch getrocknet gegeben ist.

Zielorgane sind:

- Herz

- ZNS

Pferde und Enten reagieren am empfindlichsten, Todesfälle von Schwänen, aber auch Ziegen, Hunden, Meerschweinchen sind dokumentiert.

Die Letaldosis für alle Tiere beträgt 0,005% getrocknete Oleanderblätter des Körpergewichtes! 

Symptome:

- sehr stark giftig

- Vomitus (Erbrechen)

- Diarrhoe
- Salivation (Speichelfluss)

- Tachypnoe (erhöhte

  Atemfrequenz)

- Herzrhythmusstörungen

- Ataxie

- Muskelzuckungen

- Mydriasis

- Tod durch Herzlähmung


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Diterpene

Zielorgane sind die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes, das periphere und zentrale Nervensystem, sowie das Herz.

Vergiftungsfälle kommen bei Ziegen, Mäusen, Meerschweinchen, (sensibel), Hunden, etc. vor. Kaninchen & Hasen sind weniger empfindlich.

Fallbeispiel:

Von elf symptomauffälligen Ziegen, verstarben zwei an der Vergiftung, eine an Aspirationspneumonie. Die anderen überlebten.

Es gibt eine Letaldosis bei Meerschweinchen und Mäusen!

Symptome:

- stark giftig

- Apathie

- Atemdepression

- Speichelfluss (Salivation)

- Erbrechen

- Abdominalschmerzen

- Anorexie (appetitlos)

- Diarrhoe

- Hypotonie

- Bradykardie

- Fieber

- Krämpfe, etc.


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Thujon, Tropolenen, Picatsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe.

Zielorgane sind die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes, Nieren, Uterus.

In oral aufgenommener Menge kann das Gift (hauptsächlich Thujon) tödlich sein.

Pferde sind insofern besonders betroffen, als sie die Zweige abknabbern. Aber auch Weidetiere werden tödlich vergiftet, wenn der Heckenschnitt mit Thuja auf den Weideplätzen entsorgt wird!

Symptome:

- sehr stark giftig

- Gastroenteritis

- Krämpfe

- Polyurie (erhöhte

  Urinausscheidung)

- Olygurie (verminderte 

  Urinausscheidung)

- Leber- und

  Nierenschädigungen


Bitte denken Sie an Folgendes:

  • Die vorliegende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sollten Sie bedenken, dass es nicht nur viele andere Pflanzenarten gibt, die Auge und Nase erfreuen und nicht für Ihren Hausgenossen geeignet sind, auch innerhalb der hier beschriebenen Pflanzen gibt es Unterarten/ Arten unterschiedlicher Giftigkeit!
  • Wenn Sie hinsichtlich der Toxizität Ihrer Pflanzen nicht sicher sind, besuchen Sie die Hompage: www.vetpharm.uzh.ch oder fragen Sie Ihren Tierarzt.
  • Sollten Sie ein zuverlässiges Nachschlagewerk wünschen (was im Übrigen auch für den Haushalt nutzbringend ist), hält der Buchhandel einschlägige Fachliteratur bereit.