Giftige Zimmerpflanzen

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind hier Aloine (vor allem Barbaloin, Isobarbaloin), freies Aloe-Emodin.

Zielorgane:

  • Nieren
  • Gastronintestinaltrakt

Eine Lethaldosis ist unbekannt (Stand Feb. 2020)

 

 

Symptome:

  • schwach giftig
  • Blutiger Durchfall
  • Polyurie (erhöhte Urinausscheidung)
  • Hämaturie

 

 


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Hauptwirkstoffe sind hier Saponine (vor allem Cyclamin)

Zielorgan ist vor allem die Schleimhaut des Gastrointestinaltraktes.

Es gilt zu beachten, dass besonders die Wurzeln giftig für Fische sind!

 

 

Symptome:

  • giftig
  • Vomitus/Erbrechen
  • Diarrhoe/Durchfall
  • Kolik
  • Kreislaufstörungen
  • Krämpfe
  • Hämolyse/Auflösung der roten Blutkörper-chen
  • Atemlähmung

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind hier: organische Säuren, hämolytisches Sapogenin. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Zielorgane:

  • Schleimhaut des Magen-Darmtraktes
  • zentrales Nervensystem

Fallbeispiel:

Ein Hund zeigte nach dem Verzehr einer ganzen Pflanze Schaum vor dem Maul und eine Ataxie (Bewegungskoordinationsstörungen).

 

Symptome:

  • schwach giftig
  • lokale Reizung
  • Ataxie (Bewegungsstörung)
  • Schaum vor dem Maul (s. Fallbeispiel)

 


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Hauptwirkstoff ist ein Pyrrolalkaloid, dass den Serotoninhaushalt beeinflusst.

Zielorgane:

  • Schleimhäute

Die Schleimhäute werden lokal gereizt, das Nervensystem zentral gedämpft oder erregt.

 

 

Symptome:

  • stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Abdominalschmerz
  • z. T. blutige Diarrhoe
  • Depression
  • Ataxie
  • Muskeltremor 
  • Krämpfe

 


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Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

 

Symptome:

  • Salivation (Speichelfluss)
  • Diarrhoe
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Blutungen
  • Krämpfe
  • Ataxie (Bewegungsstörung)
  • Herzrhythmus-störungen
  • Leber- und Nierenschäden

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Symptome:

  • Salivation (Speichelfluss)
  • Diarrhoe
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Blutungen
  • Krämpfe
  • Ataxie (Bewegungsstörung)

 


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Hauptwirkstoffe: Alkaloidgemisch u. a. mit Solanidin, welches weder durch Trocknen noch Kochen abgebaut wird

Zielorgane:

  • Schleimhäute
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es sind Letaldosen bei Schafen, Kaninchen, Mäusen, Ratten, Nutz- und Ziergeflügel dokumentiert.

Symptome:

  • Salivation (Speichelfluss)
  • Ödeme
  • Diarrhoe
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Kolik
  • Depression
  • Blutungen
  • Krämpfe
  • Muskelzittern
  • Herzstillstand

 


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Hauptwirkstoffe sind Dicarbonsäuren, Proteolytische Enzyme, cyanogenes Glykosid, sowie Saponine.

Zielorgane:

  • Schleimhaut des Magen- Darmtraktes
  • Herz
  • zentrales Nervensystem
  • Nieren
  • Muskulatur

Symptome:

  • stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Herzrhythmus-störungen
  • muskuläre Zuckungen
  • ZNS-Symptome
  • Entzündungen des Gehirngewebes 

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Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Die Efeutute ist ein Vertreter der Aronstabgewächse. Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Symptome:

  • stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Herzrhythmus-störungen
  • muskuläre Zuckungen
  • ZNS-Symptome
  • Entzündungen

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Symptome:

  • stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Herzrhythmus-störungen
  • muskuläre Zuckungen
  • ZNS-Symptome
  • Entzündungen

 

 


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Hauptwirkstoffe sind Saponine.

Zielorgan ist

  • Schleimhaut des Magen- Darmtraktes

Fallbeispiel:

Eine Katze erkrankte schwer nach dem Verzehr einer unbekannten Menge Dracaenablätter

 

 

 

Symptome:

  • giftig
  • Gastroenteritis (Magen-und Darmentzündung)

 

 

 


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Hauptwirkstoffe sind Saponine, Hederin

Zielorgane:

  • Lokale Reizwirkung auf Schleimhäute

 

Es kommt zu einer Gefäßerweiterung, folgend eine Gefäßverengung mit Hämolyse.

Symptome:

  • giftig
  • Salivation (Speichelfluss)
  • Diarrhoe
  • Krämpfe
  • Paralyse (Lähmung)

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Symptome:

  • giftig
  • Salivation
  • Gastroenteritis
  • Herzrhythmus-störungen
  • muskuläre Zuckungen
  • ZNS-Symptomatiken
  • u. U. Nierenversagen
  • Entzündungen im  Gehirngewebe

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Viele Ficusarten sind in unterschiedlicher Weise schwach giftig oder sogar hochgiftig (Kaninchen)

Zielorgane:

  • - Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes
  • - Haut
  • - zentrales Nervensystem

Fallbericht: 

3-4 Blätter von Ficus Pumila führten bei einem Zwergkaninchen zu Krämpfen, Lähmungen und zum Tod.

Symptome:

  • schwach giftig/hochgiftig
  • Krämpfe
  • Paralyse (Lähmung)
  • Diarrhoe
  • Vomitus (Erbrechen)

 

 

 


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Hauptwirkstoffe: Bufadienolide, Cotyledontoxin (vor allem afrikanische Arten)

Lokale Reizungen, nach Resorption digitalisähnlich

Fallbericht:

Es ist der Fall eines Kaninchens beschrieben, dass Depression, Dispnoe, Zähneknirschen und Inkoordination zeigte.

Symptome:

  • ungiftig -giftig/hochgiftig
  • lokale Reizung
  • Dispnoe/Atemnot
  • Konvulsionen/ Krampfanfälle der Körpermuskulatur
  • Paralyse/Lähmung der Skelettmuskeln

 


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Hauptwirkstoffe: Beta-methyamino-L-alanin, Cycasin, ein unidentifiziertes Toxin

Zielorgane:

  • Gastrointestinaltrakt
  • ZNS

Der Zusammenhang mit der "Zamia staggers" genannten Ataxie der Hinterläufe der Rinder und Schafe , die an Palmweiden wachsen, gilt als gesichert. Besonders giftig sind die Zapfen.

 

Symptome:

  • giftig
  • Vomitus/Erbrechen
  • Diarrhoe, evtl. blutig
  • Kolik
  • Schwäche
  • Ataxie/Störung der Bewegungskoordination
  • Depression
  • Krämpfe oder Koma

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren.

Zielorgane:

  • Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Symptome:

  • giftig
  • Salivation
  • Gastroenteritis
  • Herzrhythmus-störungen
  • muskuläre Zuckungen
  • ZNS-Symptomatiken
  • u. U. Nierenversagen
  • Entzündungen im  Gehirngewebe

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Hauptwirkstoffe: nadelförmige Calciumoxalatkristalle,  lösliche Oxalsäuren, Falcarinol.

Zielorgane:

  • Schleimhäute
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur
  • Haut

Es kann zu Kristallbildungen in den Nierentubuli, bzw. den Gefäßwänden des ZNS kommen. Dieses führt zur tubulären Nekrose mit Nierenversagen, bzw. zu Entzündungen des Hirngewebes.

Es existieren Letaldosen für z. B. Hunde, Ratten oder Schafe!

Symptome:

  • giftig
  • Salivation
  • Ödeme
  • Schleimhautschwllg.
  • Blasen
  • Erbrechen/Vomitus
  • Diarrhoe/Durchfall
  • Konvulsionen/ Krampfanfälle
  • Kristallbildung mit tubulärer Nekrose
  • Herzrhythmus-störungen

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Hauptwirkstoffe sind Triterpene. Es gibt auch ungiftige Züchtungen, die allerdings nicht von den giftigen unterschieden werden können.

Zielorgane sind:

  • Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes
  • Haut
  • Leber, Nieren, Milchdrüsen

Fallbericht 1 (Katze):

1 h nach Giftaufnahme mehrmaliges Erbrechen, Apathie, Ataxie, Speichelfluss. Eintritt des Todes 10 Stunden nach der Giftaufnahme.

Fallbericht 2 (Hund):

Ein 20 kg schwerer Hund zeigt nach  dem Konsum dreier Blätter zwei Tage Erbrechen und Appetitlosigkeit. 

Es ist ein letaler Fall bekannt (älterer Hund)!

Symptome:

  • giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • geringe Gastroenteritis
  • evtl. Hypothermie
  • evtl. Zittern
  • evtl. Lungenödem

 

 

 

 


Giftige Gartenpflanzen

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Alkaloide.

Sie wirken lokal entzündungserregend und können im Zuge der Resorption zentralnervöse Störungen auslösen.

 

Es ist kein letaler Fall bekannt.

 

Symptome:

  • giftig bis stark giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe
  • Kolik
  • Ataxie
  • Herzrhythmus-störungen
  • Krämpfe, Zittern
  • Hypotonie
  • Dermatitis
  • Bradykardie (langsamer
  •   Herzschlag)

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Hauptwirkstoffe sind Oxalate, Saponin und Coniin. Alles Pflanzenteile sind giftig.

Zielorgane:

  • Schleimhäute
  • Haut
  • ZNS
  • Herz
  • Nieren
  • Muskulatur

Rinder sind besonders anfällig: es wurden tödliche Vergiftungen beim Wiedevieh durch den Verzehr der Blätter beobachtet. Letaldosen beim Hund und toxische Dosen beim Meeerschweinchen sind dokumentiert (Dabija et al.,1968)

 

 

Symptome:

  • giftig bis stark giftig
  • Rötung der Haut
  • Blasenbildung
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Ödeme an Lippen und Zunge
  • Diarrhoe
  • Kolik
  • Ataxie
  • Herzrhythmus-störungen
  • Krämpfe, Zittern
  • Hypotonie
  • Dermatitis
  • Bradykardie (langsamer
  •   Herzschlag)

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Hauptwirkstoffe sind Diterpene

Zielorgane sind:

  • Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes,
  • peripheres und zentrales Nervensystem
  • Herz.

Vergiftungsfälle kommen bei Ziegen, Mäusen, Meerschweinchen, (sensibel), Hunden, etc. vor. Kaninchen & Hasen sind weniger empfindlich.

Fallbeispiel:

Von elf symptomauffälligen Ziegen, verstarben zwei an der Vergiftung, eine an Aspirationspneumonie. Die anderen überlebten.

Es gibt eine Letaldosis bei Meerschweinchen und Mäusen!

Symptome:

  • giftig bis stark giftig
  • Apathie
  • Atemdepression
  • Speichelfluss (Salivation)
  • Erbrechen
  • Abdominal-schmerzen
  • Anorexie (appetitlos)
  • Diarrhoe
  • Hypotonie
  • Bradykardie
  • Fieber
  • Krämpfe, etc.

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Hauptwirkstoff ist ein Alkaloidgemisch.

Die Alkaloide wirken zunächst erregend, dann lähmend und blutdrucksenkend, einige sogar zytotoxisch.

 

 

Es gibt eine Letaldosis bei Hund (p.o. 5g Blätter/kg Körpergewicht), Pferd (p.o. 700-900g Blätter/kg Körpergewicht), Rind, Schwein!

Symptome:

  • stark giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Abdominalschmerz
  • Dehydratation
  • starke Diarrhoe
  • Kollaps
  • Ataxie
  • Schwindel
  • Parese, Paralyse (ZNS)
  • Hypotonie
  • Koma
  • Atemlähmung

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Hauptwirkstoffe sind Beta-Thujon, Thujylalkohol, Sesquiterpenlactone, Flavonnide.

Zielorgne sind:

  • Haut
  • Schleimhaut
  • Augen
  • ZNS

Letaldosis bei der Maus 442,4mg/kg Körpergewicht.

Bei Rindern nehmen Milch und Milchprodukte einen intensiven Geruch und bitteren Geschmack an.

 

Symptome:

  • stark giftig
  • Benommenheit
  • Taumeln
  • Kaukrämpfe 
  • Nystagmus
  • Miosis/Engstellung der Pupille/n
  • Erblindung
  • Schädigung von Leber und Niere

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Hauptwirkstoffe sind Alkaloide und Polyphenole

Zielorgane sind:

  • die Schleimhaut des Magendarmtraktes
  • peripheres und zentrales Nervensystem
  • Herz und Uterus

Es existieren Letaldosen für fast alle Heim- und Haustiere (auch Schildkröten!)! Die Letaldosis beim Hund liegt bei 2,3 g Nadeln/kg Körpergewicht, beim Kaninchen bei 0,7 g/kg und beim Pferd 0,2-0,4g/kg! Vögel sind weniger empfindlich. Beim Pferd sind Todesfälle wenige Minuten nach der Aufnahme beschrieben.

Symptome:

  • sehr stark giftig!
  • Ataxie Bewegungstörungen
  • Erbrechen/Vomitus
  • Hypotension niedriger Blutdruck
  • Mydriasis/stark erweiterte Pupillen
  • Diarrhoe
  • Bradykardie
  •  Kollaps

 


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Hauptwirkstoffe sind Tropanalkaloide und Polyphenole

Zielorgane sind:

  • Herz
  • glatte Muskeln
  • Drüsen
  • Augen, zentrales Nervensystem

Die Letaldosis beim Pferd beträgt 60-300g Daturasamen/kg Körpergewicht! Ferner sind Letaldosen bei Schwein, Rind und Schaf dokumentiert. Geflügel ist relativ unempfindlich. 

Symptome:

  • sehr stark giftig!
  • Tachykardie /Herzrasen
  • Mydriasis /stark erweiterte Pupillen
  • Polyurie /erhöhte Urinausscheidung)
  • Konvulsionen / Krämpfe der Körpermuskulatur
  •  Koma

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Primär- und Sekundärglykoside, Digitoxin, Gitoxin und Aglycone. Durch Trocknen, Kochen oder Lagern werden die Toxine nicht inaktiviert!

Zielorgane:

  • Herz
  • zentrales und peripheres Nervensystem

Die Letaldosis beim Hund beträgt 5 g trockene Blätter, beim Pferd 25 g trockene  oder 100- 200 g frische Blätter!  

Symptome:

  • sehr stark giftig!
  • Vomitus/Erbrechen
  • Diarrhoe blutig/wässrig
  • Dyspnoe/Atemnot
  • Tremor
  • Taumeln
  • Herzrhythmus-störungen
  • Koma

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Salicylsäure, Calziumoxalat, Saponin.

Zielorgane sind:

  • Rachen- und Mundschleimhaut.

Symptome:

  • giftig!
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Kolik
  • Diarrhoe

 

 

 


Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Triterpensaponine.

Zielorgan:

  • Schleimhaut des Magen- Darmtraktes

Ein Lethaldosis ist unbekannt, die reifen Beeren enthalten (entgegen der gängigen Meinung) KEINE cyanogenen Glykoside, sondern das vermutlich gering toxische Menisdaurin. Theobromin konnte nicht bestätigt werden!  

Symptome:

  • giftig
  • milde bis moderate Magen-Darmsymptomik
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Anorexie
  • Diarrhoe
  • Speichelfluss
  • mechan. Verletzung der Maulschleimhaut

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Quinolizidinalkaloide. Trocknen inaktiviert nicht das Toxin! Cytisin wirkt wie Nikotin. Es wirkt zuerst erregend, dann lähmend. Tod durch Atemstillstand.

Zielorgane:

  • sympathischen Ganglien
  • Medulla Oblongata (Brech-, Atmungs-, Vasomotorenzentren)

Durch Ausscheidung über die Milch kommt es zu Sekundärvergiftungen:

Letaldosis 50:  Hund 4 mg Cytisin/kg, Katze 3 mg/kg, Pferd 0,5 g /kg !  Letaldosen sind für Huhn, Taube, Katze und Ziege beschrieben.

Beim Hund tritt der Tod innerhalb von 60 Minuten nach Kauen eines Goldregenastes ein; erbricht der Hund sofort, kommt es nicht zur Toxinresorption.

Symptome:

  • sehr stark giftig!
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe (blutig/wässrig)
  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Schweissausbruch
  • Hypertonie
  • Ataxie Bewegungsstörung
  • Krämpfe
  • Kolik
  • Koma

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Alkaloide: Lycorin, etc.

Zielorgane:

  • Zentrales Nervensystem
  • Haut

Die Alkaloide haben eine cholinerge Wirkung und können eine Kontaktdermatitis auslösen.

 

Symptome:

  • giftig-stark giftig!
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe
  • Kolik
  • Bradykardie (langsamer
  • Herzschlag)
  • Herzrhythmus-störungen
  • Zittern
  • Dermatitis

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Convallatoxin, Convallamarin, Convallarin, Azetidin-Carbonsäure. Trocknen inaktiviert nicht die Toxine!

Zielorgan ist das Herz.

Vergiftungsfälle sind bei Schwein, Kaninchen, Geflügel, Hund und Katze dokumentiert.

Letaldosen sind bei Katze, Maus und Ratte beschrieben!  

Symptome:

  • stark giftig!
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe
  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Bradykardie (langsamer
  • Herzschlag)
  • Herzrhythmus-störungen
  • Krämpfe

 


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Hauptwirkstoffe sind Viscotoxine und Viscumin (Lectine), deren höchster Gehalt sich in den Beeren und Knospen befindet.

Zielorgane sind:

  • Herz
  • ZNS

Die Letaldosis ist unbekannt, allerdings gibt es sowohl bei Hund als auch beim Pferd dokumentierte Todesfälle infolge Mistelverzehrs!

Symptome:

  • giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe Salivation (Speichelfluss)
  • Polyurie (erhöhte Urinausscheidung)
  • Hypothermie (Untertemperatur)
  • Ataxie
  • Muskelzuckungen
  • Mydriasis Pupillenerweiterung

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind herzaktive Steroidglycoside, deren Toxizität auch getrocknet gegeben ist.

Zielorgane sind:

  • Herz
  • ZNS

Pferde und Enten reagieren am empfindlichsten, Todesfälle von Schwänen, aber auch Ziegen, Hunden, Meerschweinchen sind dokumentiert.

Die Letaldosis für alle Tiere beträgt 0,005% getrocknete Oleanderblätter des Körpergewichtes! 

Symptome:

  • sehr stark giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe
  • Salivation (Speichelfluss)
  • Tachypnoe (erhöhte Atemfrequenz)
  • Herzrhythmus-störungen
  • Ataxie
  • Muskelzuckungen
  • Mydriasis
  • Tod (Herzlähmung)

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Hauptwirkstoffe sind Galanthin, Galanthamin, Haemanthamin, Crinin, Pluviin, Narcidin, sowie Oxalate

Zielorgane sind:

  • Schleimhaut des Gatsrointestinaltraktes
  • zentrales und peripheres Nervensystem

Der Wirkstoff Galanthamin hemmt die Acetylcholinesterase (AChE).

Todesfälle sind bei Hund und Rind beschrieben!

Symptome:

  • stark giftig
  • Vomitus (Erbrechen)
  • Diarrhoe
    Kolik
  • Krämpfe
  • Herzrhythmus-störungen
  • Ataxie
  • Zittern
  • Bradykardie
  • Hypotonie

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoff ist das Ricin, eines der stärksten bekannten natürlichen Toxine. Das Ricin, das im Extraktionsschrot vorhanden ist, verliert seine Toxizität erst nach Erhitzen.

Die Letaldosen (bei allen Heim- und Haustieren dokumentiert) bei der Aufnahme von Riziniussamen schwanken zwischen 0,1g/kg (Pferd) und 5,5g/kg (Ziege) Körpergewicht! Beim Hund reichen bereits wenige Rizinussamen.

Symptome:

  • sehr stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Kolik
  • Schwäche
  • Tachykardie/Herz-rasen
  • Multiorganversagen
  • Kreislaufkollaps

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Hauptwirkstoffe sind Diterpene

Zielorgane sind die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes, das periphere und zentrale Nervensystem, sowie das Herz.

Vergiftungsfälle kommen bei Ziegen, Mäusen, Meerschweinchen, (sensibel), Hunden, etc. vor. Kaninchen & Hasen sind weniger empfindlich.

Fallbeispiel:

Von elf symptomauffälligen Ziegen, verstarben zwei an der Vergiftung, eine an Aspirationspneumonie. Die anderen überlebten.

Es gibt eine Letaldosis bei Meerschweinchen und Mäusen!

Symptome:

  • stark giftig
  • Apathie
  • Atemdepression
  • Speichelfluss (Salivation)
  • Erbrechen
  • Abdominalschmerz
  • Anorexie (appetitlos)
  • Diarrhoe
  • Hypotonie
  • Bradykardie
  • Fieber
  • Krämpfe, etc.

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Galathamin, Lycorin. In der Zwiebel zusätzlich Tazettin, Magnarcin und Nartazin.

Lycorin ist hitzbeständig.

Lethaldosis Maus LD 50: 19mg/kg Galanthamin p.o.

 

Symptome:

  • giftig
  • Übelkeit (Nausea)
  • Erbrechen (Vomitus)
  • Durchfall
  • Miosis (enge Pupillen)
  • Kreislaufprobleme
  • Lähmungs-erscheinungen
  • Kollaps

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Hauptwirkstoffe sind ätherische Öle und Diterpene. Schwach giftig gilt nur für die europäischen Abies sp., Pinus sp., Picea sp.. Andere Spezies können eine höhere Toxizität an den Tag legen. Die Bäume sollten nur getrocknet verfüttert werden.

Zielorgane sind:

  • Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes
  • Leber, Nieren
  • zentrales Nervensystem
  • Skelettmuskulatur
  • Uterus-Arterien

Es existiert bei Kaninchen und Ratten eine letale Dosis von 5000mg/kg Nadelöl p.o.!

Symptome:

  •  giftig
  • Reizung der
  • Schleimhäute durch Öl
  • Gastroenteritis
  • Depression
  • Parese und Paralyse
  • Nierenreizung
  • Abort (bei Rindern, Büffel nach Aufnahme von Gelb-Kiefernadeln

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Thujon, Tropolenen, Picatsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe.

Zielorgane sind die Schleimhaut des Magen- und Darmtraktes, Nieren, Uterus.

In oral aufgenommener Menge kann das Gift (hauptsächlich Thujon) tödlich sein.

Pferde sind insofern besonders betroffen, als sie die Zweige abknabbern. Aber auch Weidetiere werden tödlich vergiftet, wenn der Heckenschnitt mit Thuja auf den Weideplätzen entsorgt wird!

Symptome:

  • sehr stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Krämpfe
  • Polyurie (erhöhte Urinausscheidung)
  • Olygurie (verminderte Urinausscheidung)
  • Leber- und Nierenschädigung

Wir als Kleintierpraxis Dr. Birge Herkt haben sehr häufig mit Theobrominvergiftung zu tun! Passen Sie bitte auf Ihr Tier auf!

Hauptwirkstoffe sind Tulipin (Glycoprotein), Tuliposid A und B sowie Lectin.Zielorgan ist der Gastrointestinaltrakt, daraus mit reduzierter Nähstoffverdauung und Gewichtsentwicklung. Lethaldosis Maus LD 50: 6,1mg/kg Tulipin Fallbeispiel:

 In einer Galloway-Herde starben im Spätwinter 14 (vorwiegend Jungtiere) von 50 Tieren. Die extensiv gehaltenen Tiere wurden mit Heu minderer Qualität gefüttert, das Tulpenzwiebeln mit Blatt in größeren Mengen enthielt. Man fand im Pansen der verendeten Rinder diese Tulpenzwiebeln.

Symptome:

  • stark giftig
  • Gastroenteritis
  • Krämpfe

Bitte denken Sie an Folgendes:

  • Die vorliegende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sollten Sie bedenken, dass es nicht nur viele andere Pflanzenarten gibt, die Auge und Nase erfreuen und nicht für Ihren Hausgenossen geeignet sind, auch innerhalb der hier beschriebenen Pflanzen gibt es Unterarten/ Arten unterschiedlicher Giftigkeit!
  • Wenn Sie hinsichtlich der Toxizität Ihrer Pflanzen nicht sicher sind, besuchen Sie die Homepage: www.vetpharm.uzh.ch oder fragen Sie Ihren Tierarzt.
  • Sollten Sie ein zuverlässiges Nachschlagewerk wünschen (was im Übrigen auch für den Haushalt im Allgemeinen nutzbringend ist), hält der Buchhandel einschlägige Fachliteratur bereit.